Personalrekrutierung in Zürich

Zürich wird mit gutem Recht als Metropolregion bezeichnet. Mit 1.7 Millionen Einwohnern ist es sowohl bevölkerungsmässig als auch wirtschaftlich die bedeutendste Stadt der Schweiz. Hier wird rund ein Drittel des gesamten Volkseinkommens der Schweiz erwirtschaftet. Was Zürich als Arbeitsort so attraktiv macht, ist nicht zuletzt die hohe, schnelle und verhältnismässig günstige Mobilität. Von den 405’000 Arbeitspendlern leben nur gerade ein Viertel in der Stadt Zürich. Fast doppelt so viele Menschen pendeln jeden Tag in die Stadt zur Arbeit und fahren abends wieder nach Hause – irgendwo in der Schweiz, oder gar im Ausland. 1970 waren es gerade mal 92’000 Erwerbstätige von auswärts; 2010 sind es mehr als doppelt so viele.

Personalrekrutierung: Längst keine lokale Angelegenheit mehr

Pendler, die von ausserhalb der Stadt oder ausserhalb des Landes täglich nach Zürich fahren, sind vorwiegend Menschen mit einer hohen Ausbildung (44 % haben an einer Hochschule studiert). Und so verwundert es nicht, dass die Akquisition von qualifizierten Fachkräften, Managern und Angestellten eine komplexe und längst internationale Angelegenheit geworden ist. Insbesondere im Bank- und Versicherungsgewerbe wie auch im Rechtswesen müssen sich HR-Abteilungen für die Personalrekrutierung international ausrichten.

Externe Personalvermittlungsbüros sorgen für Entlastung

Dass die Suche nach kompetenten und motivierten Mitarbeitern in einer pulsierenden, internationalen und schnelllebigen Stadt kräftezehrend und aufwändig ist, liegt auf der Hand. Nun gibt es für Unternehmen, die auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, die Möglichkeit, Personalvermittlungsbüros zuzuziehen. Immer mehr wird für diese wichtige Aufgabe auf regionale Personalrekrutierung gesetzt.

Ein Beispiel im Raum Zürich: Zollinger Personal

Ein solches Beispiel für externe Personaldienstleister ist die Firma Zollinger Personal in Steinmaur, nahe Kloten. Als Partner übernimmt der Personaldienstleister sämtliche HR-Arbeiten: die Suche nach neuen Mitarbeitenden wie auch andere personalrelevante Dienstleistungen. Der grosse Vorteil einer Auslagerung des HR-Geschäfts ist, dass sich das Unternehmen auf das Kerngeschäft fokussieren kann. Wer seine Personalabteilung auslagert und sich dabei auf die Professionalität, Sorgfalt und Fachwissen des Partners verlassen kann, hat weniger ‚Teller’ in der Hand und arbeitet konzentrierter und effektiver.

Personalrekrutierung Region Zürich, Aargau

Der Beruf Coiffeur: Was muss man sich darunter vorstellen? Ich habe meine Kollegin Jasmin Taher gefragt und sie mit diesem Thema beauftragt. Nachfolgend ihr Beitrag.

Andreas Räber


«Die Skulpturen waren schon immer im Stein, ich habe sie nur vom unnötigen Stein befreit. » sagte Michelangelo, der auch in wunderbarer Weise den überflüssigen Stein von seinem David befreit und damit grosse Kunst geschaffen hat.

Und so kommt eine Dame, das von weissen Fäden durchzogene Haar zu einem praktischen Knoten hochgesteckt, in einen Coiffeur-Salon und hofft darauf, von den unnötigen Haaren befreit zu werden und als wunderschöne Venus (Venus war die römische Göttin der Liebe und der Schönheit) wiedergeboren zu werden.

Wer ist der Mensch, der eine neue Frisur will?

Darauf würde ich achten, wenn ich Coiffeuse wäre:

  • Wie ist das Gesamterscheinungsbild der Kundin?
    Ich nehme mir Zeit, um die Kleidung, das Auftreten und den Stil einschätzen zu können.
  • Wie ist ihr Befinden?
    Ich frage, wie es der Kundin geht und höre ihr aufmerksam zu.
  • Ich frage die Kundin nach ihren Wünschen.
    Auch hier sind gutes Zuhören und Einfühlungsvermögen wichtig. Ich gehe bei der Beratung auf die Kundin ein und gebe ihr Tipps.
  • Ich taste mich langsam heran.
    Die Umsetzung des Kundenwunsches verlangt nicht nur einen guten Umgang mit der Schere und grosse Kreativität. Ich schneide nicht alles auf einmal sondern taste mich langsam an die Wunschlänge heran. Zwischendurch hole ich mir Feedback von meiner Kundin.
  • Ich weise auf Risiken hin.
    Wenn die Kundin eine Dauerwelle wünscht oder sich die Haare bleichen lassen möchte, so weise ich darauf hin, dass es auch durch eine professionelle Behandlung beim Coiffeur zu Haarschädigungen kommen kann.
  • Ich erkläre der Kundin, wie sie die neue Frisur daheim stylen kann.
    Wenn die Kundin die Frisur später nicht selbst so gut hinbekommt, wie bei mir im Salon, dann war der Besuch beim Coiffeur fast sinnlos.

Welchen Eindruck mache ich als Coiffeuse?

Und last but not least:

  • Wie ist mein eigenes Erscheinungsbild?
    Kunden achten beim Coiffeur sehr stark auf ein sauberes und gepflegtes Erscheinungsbild, ordentliche Fingernägel und eine adrette – dem Stil des Salons angepasste – Frisur.
  • Wie ist mein eigenes Auftreten?
    Freundliches, höfliches und offenes Verhalten ist in einem Service-Beruf sehr wichtig. Selbst wenn ich schlechte Laune habe, darf ich das meine Kundinnen und Kunden nicht spüren lassen.

Die Vorher-Nachher-Show

In Vorher-Nachher-Shows werden aus grauen Mäusen von Coiffeuren und Stylisten beeindruckende Schönheiten kreiert. Im echten Leben laufen die, die einst so langweilig und fade wirkten, schon kurz nach der Show wieder ziemlich grau durchs Leben. Die Frisuren, die in den Hochglanzmagazinen im Wartebereich des Salons, so wunderschön ausschauen, sind häufig nicht alltagstauglich.

Die gute Coiffeuse sorgt dafür, dass die Frisur auch allein in Form gebracht werden kann. Die Beratung im Vorfeld sollte unbedingt die Haarstruktur und das «Eigenleben» der Haare mit in Betracht ziehen. Wenn die Kundin alltäglich einen aussichtslosen Kampf mit ihren Haaren ausfechten soll, nur weil die sich absolut nicht in die gewünschte Richtung drehen lassen, wäre das ziemlich frustrierend.

Und verlässt die Dame mit dem wunderschön glänzenden braunen Haar und einer praktischen mittellangen Frisur, die fast von alleine in Form fällt, die man jedoch notfalls immer noch zu einem Knoten hochstecken kann, beschwingten Schrittes und dem Gefühl wunderschön zu sein, den Coiffeur-Salon.

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Manchmal geht es ganz schnell

Von einem auf den anderen Tag. Arbeitslos. Punkt. Das kann je nach Alter, je nach Ausbildung und Branche, verschiedene Konsequenzen haben. Insbesondere bei älteren ArbeitnehmerInnen kann die Suche nach einer neuen Stelle zu einem regelrechten Marathonlauf mit zunehmendem Zeitdruck (2 Jahre bis zur Aussteuerung) werden. Bedeutet 50plus darum arbeitslos sein ohne Chance auf eine neue Stelle?

Auftrag zur laufenden Weiterbildung

Es hat sich viel getan in den letzten Jahren. Einige Berufe sind von der Bildfläche verschwunden, andere tauchten in einem neuen Kleid unter einem anderen Namen wieder auf. Der bisherige Dachdecker zum Beispiel heisst neu Polybauer. Was vor Jahren erlernt wurde, muss einem neuen Standard mit neuen Anforderungen angepasst werden. Bisherige Ausbildungen werden nicht mehr staatlich anerkannt. Dann darf man gewisse Arbeiten nicht mehr ausführen, ohne eine Zusatzausbildung zu absolvieren. Veränderungen, auf die man nicht unbedingt gefasst war. Im schlimmsten Fall kann das zu einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses führen, weil die notwendigen Qualifikationen fehlen … Schon alleine diese Tatsache fordert heraus, dass wir uns laufend weiterbilden. Und nicht nur im fachlichen Bereich. Nicht nur innerhalb einer Branche, sondern möglichst ebenso in branchenähnlichen Themen. Das bedeutet im Worst-Case mehr Möglichkeiten, auch als Quereinsteiger zu haben. Berufliche Vorsorge auf eine andere Art.

Arbeitslosigkeit hat viel mit der eigenen Identifikation zu tun

Zu alt für den Arbeitsmarkt – 50plus und arbeitslos

Medienmagazin antenne: Zu alt für den Arbeitsmarkt – 50plus und arbeitslos

Im Artikel «Zu alt für den Arbeitsmarkt – 50plus und arbeitslos» (© Medienmagazin antenne – ERF Medien) erzählt der Protagonist Martin Trachsel, was ihm bei der Arbeitslosigkeit bewusst wurde. «Je länger die Arbeitslosigkeit dauerte, umso mehr wurde mir die Identifikation mit meiner Arbeit bewusst. Das Arbeitsumfeld ist mehr als nur die Arbeit. Es gibt mir Strukturen, Kollegen, Befriedigung, Anerkennung.» Nach rund 150 Bewerbungen sei er verunsichert gewesen, nach 300 drohte ihm die Aussteuerung. Wer arbeitslos ist, läuft Gefahr, sich zurück zu ziehen. Das Gefühl «Ich habe versagt» nimmt zu. Es braucht viel Kraft, sich immer wieder aufzumachen und sich in der Gesellschaft mit diesem Status zu zeigen. «Was bin ich wert» ist nicht nur eine Frage des Selbstmanagements, sie hängt ganz stark mit Feedbacks von aussen zusammen. Letztere sind reduziert oder fehlen bei einer Arbeitslosigkeit ganz.

Netzwerk nutzen

Wer bekannt ist, hat gesteigerte Chancen auf eine neue Stelle. Das bedeutet, Netzwerk und Beziehungen müssen laufend gepflegt und ausgebaut werden. Netzwerke im Internet wie Xing, Facebook, Linkedin u.a. Doch aufgepasst: Elektronische Beziehungen haben nicht unbedingt die gleiche Qualität wie persönliche. Martin Trachsel hatte dieses Netzwerk genutzt. Als aktiver Politiker im Stadtrat von Bern sei dies auch sehr umfangreich gewesen. Kurz vor der Aussteuerung erhielt er dank des Netzwerkes einen neuen Job. Sein Fazit (Auszug) «Die Arbeitswelt hat sich verändert. Ich träumte davon, mit 50 Jahren nochmals eine neue Arbeit zu beginnen, damit ich dann mit 60 Jahren etwas kürzer treten kann. Meine Erkenntnis ist, dass aktuell die über 50-Jährigen an Attraktivität im Arbeitsmarkt eingebüsst haben. Wenn wir unsere Konzepte flexibel einrichten und bereit sind zu Veränderung und neuen Erfahrungen, gehören wir absolut nicht zum alten Eisen.»

Erhöhung des Rentenalters – eine sonderbare Situation

Es mag sonderbar anmuten: Da sind zum einen die politischen Vorstösse, um das Rentenalter zu erhöhen und zum anderen die fehlende Bereitschaft seitens der Wirtschaft, ältere Menschen einzustellen. Für arbeitslose Menschen wirkt diese Situation grotesk. Kommt dazu, dass seitens des RAV (Regionale Arbeitsvermittlung) oft hohe Forderungen gestellt werden. Sich täglich vier bis fünf Stunden auf Stellen zu bewerben, die entweder branchenfremd sind oder bei Firmen, die keine Stellen ausgeschrieben haben, bedeutet einen unglaublichen Kraftakt. Weiss man doch im Vornherein, dass die Chancen praktisch gleich Null sind. Die Frage nach Aufwand und Ertrag darf hier ganz bewusst gestellt werden. Denn auch Firmen brauchen keine solchen Anfragen, bedeuten sie doch auch hier nur unnützen Aufwand.

Gibt es ein Fazit für Arbeitslose?

Wer 50 Jahre und älter ist, hat sich bereits über 30 Jahre in der Berufswelt bewährt und mitgetragen, den heutigen Standard und Wohlstand zu erreichen. Auch mitgetragen, andere Arbeitslose zu finanzieren. Nach all dieser Zeit wären ein anderer Umgang seitens der begleitenden Stellen und andere langfristig tragende Möglichkeiten wünschenswert. Denn der Status «Arbeitslos» oder «Sozialfall» ist alles andere als erbauend. Allerdings ist der Einsatz seitens der Stellensuchenden ebenfalls ein zwingendes Kriterium, um einen neuen Job zu finden, zumindest dort, wo es Sinn macht …

Sich ausschliesslich auf andere zu verlassen, liegt in dieser Situation nicht drin. Was einem bleibt, ist der Aufbau eines gezielten und geplanten Selbstmarketing. Und das nicht erst, wenn man arbeitslos ist … Was will ich und welche Möglichkeiten habe ich? Aufbau auf mehreren (artverwandten) Schienen. Sei dies via eigener Webseite mit Blog, vielleicht sogar mit einer selbst ausgearbeiteten Dienstleistung, sei es, um im Fall von Arbeitslosigkeit Mandate von möglichen Arbeitgebern zu erhalten. Es geht um Kontakte. Um die Möglichkeit, sich bei Entscheidungsträgern zu empfehlen. Dabei sind Kreativität, Ausdauer und Beziehungen gefragt. Was wir heute investieren, kann später hilfreich sein.

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