Die positive Korrelation zwischen Wohlbefinden am Arbeitsplatz und der Motivation von Mitarbeitern ist wissenschaftlich belegt. Warum also sollte das Büro nicht ein Lieblingsplatz sein? Start-Ups und Designstudios machen es mit klarer Materialsprache, hoher Funktionalität und praktischer Aufteilung vor. Sie nutzen ihre Büroeinrichtung als lebendige Kommunikation ihres Arbeitgeberimages. In Zeiten des Fachkräftemangels ganz schön clever.

Der Wunsch nach einer Beförderung, das richtige Verhalten bei Konflikten mit Kollegen oder das Treffen wichtiger Entscheidungen: Die Arbeitswelt hält zahlreiche Herausforderungen bereit, denen sich jeder Berufstätige früher oder später gegenübersieht. Immer mehr Menschen entscheiden sich daher, ein Business Coaching in Anspruch zu nehmen. In diesem Artikel erfahren Sie, wann ein Business Coaching Sinn macht, inwiefern es dem Klienten helfen kann und auch, was man selbst tun kann.

Die Psychosoziale Beratung bietet Hilfe und Unterstützung für Menschen, die den hohen Anforderungen unserer heutigen Gesellschaft allein nicht ganz gewachsen sind. Unsere Umwelt wird immer schnelllebiger und wir müssen sehr flexibel reagieren, damit wir uns den sich wandelnden sozialen Strukturen und Lebensumständen ständig neu anpassen können. Viele unserer Mitmenschen tun sich mit diesen Herausforderungen schwer. Und suchen Hilfe, um ihre komplexen Lebensumstände – im privaten sowie im beruflichen Umfeld – zu meistern. Präventiv; bevor ihre Seele Schaden nimmt.

In grossen Unternehmen gehören Coachings der Mitarbeiter und Führungskräfte mittlerweile zum Alltag. Doch auch kleine Unternehmen und Privatpersonen erkennen immer mehr die positiven Effekte eines professionellen Coachings. Ob zur konkreten Hilfe bei der Berufswahl, der persönlichen Weiterentwicklung oder als Mentoring zur Erreichung beruflicher Ziele – ein Coaching kann viele Formen annehmen. Die Angebote sind so vielfältig wie die Bedürfnisse der Ratsuchenden.

Manchmal kann es sein, dass man als Mensch entgleist. Die falschen Entscheide fällt und auf Abwege kommt. Je tiefer man im Wasser ist, desto mehr Kraft braucht es, um wieder ans sichere Ufer zu gelangen. Die eigene Biografie beeinflussen, das kann nicht jeder. Zum Beispiel, wenn man überstürzt die Heimat verlassen muss. Oder wenn man plötzlich alleine dasteht. Theorie hat in bestimmten Momenten etwas ganz Unwirkliches und wird von der manchmal knallharten Praxis wiederlegt. Ist die Lawine einmal ausgelöst, kann sie einen überrollen. Oder man spricht  von schwierigen sozialen Verhältnissen, die als Folge psychische Erkrankungen oder Suchtprobleme auslösen können.

Hinsehen und Handeln

Den Blick abwenden und diese Realität verdrängen – damit ist niemandem geholfen. Es braucht Menschen wie zum Beispiel den Sozialpädagogen, der fachlich kompetent führt und agiert. Der, wo nötig, zwischen Behörden und Betroffenen vermittelt. Diese Aufgaben brauchen viel Know-how. Gefragt ist eine fundierte und ausgewogene Ausbildung, zu der auch die persönliche Abgrenzung des Sozialpädagogen von vielen Schicksalsbetroffenen gehört.

Aufgaben

«Sozialpädagoge und Sozialpädagogin unterstützen in Heimen, Wohngemeinschaften, Werkstätten, Tageseinrichtungen oder Beratungsstellen diese Menschen. Sie organisieren und gestalten mit ihnen den Alltag und die Freizeit. Dabei gilt es, mit ihnen das Übernehmen von Eigenverantwortung und das Einhalten von Regeln zu üben und die persönliche Entwicklung zu fördern.» Quelle: berufskunde.com

Begleiten und Lösungswege finden

Leben und Konflikte. Das lässt sich nicht trennen. Früher oder später holen uns alte Muster wieder ein. Je nach Geschichte, je nach inneren Denkmustern, handeln wir. Mal förderlich, mal hinderlich. Der Sozialpädagoge führt mit den Klienten und Klientinnen Einzel- und Gruppengespräche, um sie bei der Suche nach Lösungswegen in Konfliktsituationen zu unterstützen, ihre Handlungsweisen zu reflektieren und persönliche Ziele anzustreben.

Im engen Kontakt mit Fachpersonen

Es ist wichtig, dass Sozialpädagogen im Team arbeiten und engen Kontakt mit Fachpersonen aus Behörden und Ämtern, mit Lehrpersonen, Psychologen, Therapeuten und Familienangehörigen pflegen. Geschichte und Umgang, damit kann man sich schwer tun. Um da herauszukommen, braucht es dieses professionelle Umfeld. Gemeinsam tragen steigert die Chance auf Erfolg.

Konfrontation mit vielen Notsituationen, mit entmutigten Menschen und doch im Einsatz für neue Perspektiven, damit betroffene Menschen den Rank wieder finden. Sozialpädagogen braucht es in der heutigen Zeit umso mehr!

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