In grossen Unternehmen gehören Coachings der Mitarbeiter und Führungskräfte mittlerweile zum Alltag. Doch auch kleine Unternehmen und Privatpersonen erkennen immer mehr die positiven Effekte eines professionellen Coachings. Ob zur konkreten Hilfe bei der Berufswahl, der persönlichen Weiterentwicklung oder als Mentoring zur Erreichung beruflicher Ziele – ein Coaching kann viele Formen annehmen. Die Angebote sind so vielfältig wie die Bedürfnisse der Ratsuchenden.

Manchmal kann es sein, dass man als Mensch entgleist. Die falschen Entscheide fällt und auf Abwege kommt. Je tiefer man im Wasser ist, desto mehr Kraft braucht es, um wieder ans sichere Ufer zu gelangen. Die eigene Biografie beeinflussen, das kann nicht jeder. Zum Beispiel, wenn man überstürzt die Heimat verlassen muss. Oder wenn man plötzlich alleine dasteht. Theorie hat in bestimmten Momenten etwas ganz Unwirkliches und wird von der manchmal knallharten Praxis wiederlegt. Ist die Lawine einmal ausgelöst, kann sie einen überrollen. Oder man spricht  von schwierigen sozialen Verhältnissen, die als Folge psychische Erkrankungen oder Suchtprobleme auslösen können.

Hinsehen und Handeln

Den Blick abwenden und diese Realität verdrängen – damit ist niemandem geholfen. Es braucht Menschen wie zum Beispiel den Sozialpädagogen, der fachlich kompetent führt und agiert. Der, wo nötig, zwischen Behörden und Betroffenen vermittelt. Diese Aufgaben brauchen viel Know-how. Gefragt ist eine fundierte und ausgewogene Ausbildung, zu der auch die persönliche Abgrenzung des Sozialpädagogen von vielen Schicksalsbetroffenen gehört.

Aufgaben

«Sozialpädagoge und Sozialpädagogin unterstützen in Heimen, Wohngemeinschaften, Werkstätten, Tageseinrichtungen oder Beratungsstellen diese Menschen. Sie organisieren und gestalten mit ihnen den Alltag und die Freizeit. Dabei gilt es, mit ihnen das Übernehmen von Eigenverantwortung und das Einhalten von Regeln zu üben und die persönliche Entwicklung zu fördern.» Quelle: berufskunde.com

Begleiten und Lösungswege finden

Leben und Konflikte. Das lässt sich nicht trennen. Früher oder später holen uns alte Muster wieder ein. Je nach Geschichte, je nach inneren Denkmustern, handeln wir. Mal förderlich, mal hinderlich. Der Sozialpädagoge führt mit den Klienten und Klientinnen Einzel- und Gruppengespräche, um sie bei der Suche nach Lösungswegen in Konfliktsituationen zu unterstützen, ihre Handlungsweisen zu reflektieren und persönliche Ziele anzustreben.

Im engen Kontakt mit Fachpersonen

Es ist wichtig, dass Sozialpädagogen im Team arbeiten und engen Kontakt mit Fachpersonen aus Behörden und Ämtern, mit Lehrpersonen, Psychologen, Therapeuten und Familienangehörigen pflegen. Geschichte und Umgang, damit kann man sich schwer tun. Um da herauszukommen, braucht es dieses professionelle Umfeld. Gemeinsam tragen steigert die Chance auf Erfolg.

Konfrontation mit vielen Notsituationen, mit entmutigten Menschen und doch im Einsatz für neue Perspektiven, damit betroffene Menschen den Rank wieder finden. Sozialpädagogen braucht es in der heutigen Zeit umso mehr!

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Die wenigsten von uns können sich einen grossen Unterbruch leisten, um eine Aus- oder Weiterbildung zu absolvieren. Kleinere Seminare, Kurse und Studiengänge sind eher möglich. Oder auch Weiterbildungen an den Wochenenden. Vollzeit liegt aufgrund von beruflichen Verpflichtungen nicht drin. Eine Alternative bieten berufsbegleitende Weiterbildungen.

Das Ausbildungsangebot hat sich weiterentwickelt

Die 1980er Jahre. Wer damals in einen anderen Job wechselte oder eine Weiterbildung für einen Quereinstieg in einen völlig anderen Beruf plante, musste sich nicht nur im sozialen Umfeld rechtfertigen. Zu stark war die Meinung in den Köpfen verankert, dass der erlernte Beruf bis zur Pensionierung ausgeübt werden soll. Rund 40 Jahre später wechseln zahlreiche Berufstätige ihren Job und ihren Beruf. Mit dieser Zunahme hat sich auch das Aus- und Weiterbildungsangebot verbessert. Nachfolgend einige Tipps, auf was man achten muss, wenn man berufsbegleitend studieren bzw. als Quereinsteiger in ein anderes Berufsumfeld wechseln will.

Grundsätzliche Gedanken zu Berufen mit Zukunft

  • Wie hat sich die Branche in den letzten Jahren entwickelt?
  • Wie könnte sie sich weiterentwickeln, bzw. unterliegt sie starken technischen Veränderungen?
  • Welche möglichen USPs (einzigartige Alleinstellungsmerkmale) haben Sie, die Sie in diese Branche mitbringen könnten? Alleinstellungsmerkmale sind Stärken, die nur Sie haben. Diese können einen Einfluss auf Ihre Karrierechancen haben.
  • Der Erfolg einer berufsbegleitenden Weiterbildung hängt nicht nur vom Schulstoff, sondern auch von der eigenen Motivation und aktiven Teilnahme während des Unterrichts ab.
  • Suchen Sie eine Aus- oder Weiterbildung in einer Nische oder darf diese auch im Privatleben nützlich sein (Beispiel Coaching Weiterbildung)?
  • Hat die berufsbegleitende Weiterbildung einen späteren Einfluss auf meinen Arbeitsweg? Sprich – wo sind die potenziellen Arbeitgeber mit Ihren Firmendomizilen ansässig? Könnte dies möglicherweise einen Umzug (Verlust des bestehenden sozialen Umfeldes) bedingen?
Welche Aus- oder Weiterbildung ist die richtige?

Schritt für Schritt zur besten Aus- und Weiterbildung finden.

Welche Aus – oder Weiterbildung ist die richtige?

Was ist unter «richtig» zu verstehen? Jeder von uns hat dazu seine eigenen Vorstellungen. Die sind geprägt von unserer Erziehung und unserem Lebensstil. Von unseren Erfahrungen und unserem Umfeld. Die Frage, welche Aus- oder Weiterbildung denn nun die richtige ist, muss anders gestellt werden. In keinem Beruf, in keiner Aus- oder Weiterbildung werden alle unsere Bedürfnisse erfüllt.

Bleibt die Frage, welche Kriterien uns also wichtig sind. Die Don’t‘s und Must’s.

Stecken sie das Terrain möglichst gut ab. Setzen Sie bewusst Grenzen. Alles, was im Vorfeld geklärt ist, belastet Sie später nicht mehr in Ihrer berufsbegleitenden Weiterbildung.

Beachten Sie auch den Artikel: Wie erkennt man eine gute Aus- und Weiterbildung?

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Personalrekrutierung in Zürich

Zürich wird mit gutem Recht als Metropolregion bezeichnet. Mit 1.7 Millionen Einwohnern ist es sowohl bevölkerungsmässig als auch wirtschaftlich die bedeutendste Stadt der Schweiz. Hier wird rund ein Drittel des gesamten Volkseinkommens der Schweiz erwirtschaftet. Was Zürich als Arbeitsort so attraktiv macht, ist nicht zuletzt die hohe, schnelle und verhältnismässig günstige Mobilität. Von den 405’000 Arbeitspendlern leben nur gerade ein Viertel in der Stadt Zürich. Fast doppelt so viele Menschen pendeln jeden Tag in die Stadt zur Arbeit und fahren abends wieder nach Hause – irgendwo in der Schweiz, oder gar im Ausland. 1970 waren es gerade mal 92’000 Erwerbstätige von auswärts; 2010 sind es mehr als doppelt so viele.

Personalrekrutierung: Längst keine lokale Angelegenheit mehr

Pendler, die von ausserhalb der Stadt oder ausserhalb des Landes täglich nach Zürich fahren, sind vorwiegend Menschen mit einer hohen Ausbildung (44 % haben an einer Hochschule studiert). Und so verwundert es nicht, dass die Akquisition von qualifizierten Fachkräften, Managern und Angestellten eine komplexe und längst internationale Angelegenheit geworden ist. Insbesondere im Bank- und Versicherungsgewerbe wie auch im Rechtswesen müssen sich HR-Abteilungen für die Personalrekrutierung international ausrichten.

Externe Personalvermittlungsbüros sorgen für Entlastung

Dass die Suche nach kompetenten und motivierten Mitarbeitern in einer pulsierenden, internationalen und schnelllebigen Stadt kräftezehrend und aufwändig ist, liegt auf der Hand. Nun gibt es für Unternehmen, die auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, die Möglichkeit, Personalvermittlungsbüros zuzuziehen. Immer mehr wird für diese wichtige Aufgabe auf regionale Personalrekrutierung gesetzt.

Ein Beispiel im Raum Zürich: Zollinger Personal

Ein solches Beispiel für externe Personaldienstleister ist die Firma Zollinger Personal in Steinmaur, nahe Kloten. Als Partner übernimmt der Personaldienstleister sämtliche HR-Arbeiten: die Suche nach neuen Mitarbeitenden wie auch andere personalrelevante Dienstleistungen. Der grosse Vorteil einer Auslagerung des HR-Geschäfts ist, dass sich das Unternehmen auf das Kerngeschäft fokussieren kann. Wer seine Personalabteilung auslagert und sich dabei auf die Professionalität, Sorgfalt und Fachwissen des Partners verlassen kann, hat weniger ‚Teller’ in der Hand und arbeitet konzentrierter und effektiver.

Personalrekrutierung Region Zürich, Aargau

Der Beruf Coiffeur: Was muss man sich darunter vorstellen? Ich habe meine Kollegin Jasmin Taher gefragt und sie mit diesem Thema beauftragt. Nachfolgend ihr Beitrag.

Andreas Räber


«Die Skulpturen waren schon immer im Stein, ich habe sie nur vom unnötigen Stein befreit. » sagte Michelangelo, der auch in wunderbarer Weise den überflüssigen Stein von seinem David befreit und damit grosse Kunst geschaffen hat.

Und so kommt eine Dame, das von weissen Fäden durchzogene Haar zu einem praktischen Knoten hochgesteckt, in einen Coiffeur-Salon und hofft darauf, von den unnötigen Haaren befreit zu werden und als wunderschöne Venus (Venus war die römische Göttin der Liebe und der Schönheit) wiedergeboren zu werden.

Wer ist der Mensch, der eine neue Frisur will?

Darauf würde ich achten, wenn ich Coiffeuse wäre:

  • Wie ist das Gesamterscheinungsbild der Kundin?
    Ich nehme mir Zeit, um die Kleidung, das Auftreten und den Stil einschätzen zu können.
  • Wie ist ihr Befinden?
    Ich frage, wie es der Kundin geht und höre ihr aufmerksam zu.
  • Ich frage die Kundin nach ihren Wünschen.
    Auch hier sind gutes Zuhören und Einfühlungsvermögen wichtig. Ich gehe bei der Beratung auf die Kundin ein und gebe ihr Tipps.
  • Ich taste mich langsam heran.
    Die Umsetzung des Kundenwunsches verlangt nicht nur einen guten Umgang mit der Schere und grosse Kreativität. Ich schneide nicht alles auf einmal sondern taste mich langsam an die Wunschlänge heran. Zwischendurch hole ich mir Feedback von meiner Kundin.
  • Ich weise auf Risiken hin.
    Wenn die Kundin eine Dauerwelle wünscht oder sich die Haare bleichen lassen möchte, so weise ich darauf hin, dass es auch durch eine professionelle Behandlung beim Coiffeur zu Haarschädigungen kommen kann.
  • Ich erkläre der Kundin, wie sie die neue Frisur daheim stylen kann.
    Wenn die Kundin die Frisur später nicht selbst so gut hinbekommt, wie bei mir im Salon, dann war der Besuch beim Coiffeur fast sinnlos.

Welchen Eindruck mache ich als Coiffeuse?

Und last but not least:

  • Wie ist mein eigenes Erscheinungsbild?
    Kunden achten beim Coiffeur sehr stark auf ein sauberes und gepflegtes Erscheinungsbild, ordentliche Fingernägel und eine adrette – dem Stil des Salons angepasste – Frisur.
  • Wie ist mein eigenes Auftreten?
    Freundliches, höfliches und offenes Verhalten ist in einem Service-Beruf sehr wichtig. Selbst wenn ich schlechte Laune habe, darf ich das meine Kundinnen und Kunden nicht spüren lassen.

Die Vorher-Nachher-Show

In Vorher-Nachher-Shows werden aus grauen Mäusen von Coiffeuren und Stylisten beeindruckende Schönheiten kreiert. Im echten Leben laufen die, die einst so langweilig und fade wirkten, schon kurz nach der Show wieder ziemlich grau durchs Leben. Die Frisuren, die in den Hochglanzmagazinen im Wartebereich des Salons, so wunderschön ausschauen, sind häufig nicht alltagstauglich.

Die gute Coiffeuse sorgt dafür, dass die Frisur auch allein in Form gebracht werden kann. Die Beratung im Vorfeld sollte unbedingt die Haarstruktur und das «Eigenleben» der Haare mit in Betracht ziehen. Wenn die Kundin alltäglich einen aussichtslosen Kampf mit ihren Haaren ausfechten soll, nur weil die sich absolut nicht in die gewünschte Richtung drehen lassen, wäre das ziemlich frustrierend.

Und verlässt die Dame mit dem wunderschön glänzenden braunen Haar und einer praktischen mittellangen Frisur, die fast von alleine in Form fällt, die man jedoch notfalls immer noch zu einem Knoten hochstecken kann, beschwingten Schrittes und dem Gefühl wunderschön zu sein, den Coiffeur-Salon.

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