Modedesign studieren: ein erfüllbarer Traum!
Die Mode beeinflusst uns. Meist auch diejenigen Menschen, die sich – mehr oder weniger offiziell – dagegen sträuben. Nicht umsonst singt der deutsche Liedermacher Reinhard Mey in seinem Lied «Annabelle» so witzig und absolut treffend von der Nonkonformisten-Uniform. Wie wir uns kleiden, hängt stark mit unseren Vorlieben und Abneigungen, unseren Bedürfnissen wie auch unseren Werten zusammen. Mit der Mode oder «Nichtmode», die wir tragen, sagen wir viel über uns selbst aus. Mode zu designen hingegen ist nochmals eine ganz andere Liga. Erfahren Sie hier mehr.
Die Themen im Überblick:
Modedesign studieren – dem Outfit Stil und Farbe geben
Die Bedeutung von Kleidung in unserer Gesellschaft
Kleider sind etwas ganz Essenzielles. Sie ist nicht nur Körperbedeckung, die uns wärmt und schützt, sie hat auch eine weitreichende soziale wie auch symbolische Bedeutung. Mit unserer Kleidung stellen wir uns selbst dar und drücken unsere Persönlichkeit aus. Bewusst oder unbewusst senden wir verschiedene Signale:
Bereits als kleine Kinder entdecken wir diese Wirkung, indem wir uns beispielsweise in Prinzessinnen oder Piraten verkleiden und uns darin ganz anders fühlen.
Je nachdem, wie wir uns kleiden, zeigen wir Konformität oder Abgrenzung. Indem wir uns an bestimmte Dresscodes halten oder nicht, können wir uns integrieren oder unsere Individualität betonen. Kleidung kommuniziert immer.
Bereits im Kindesalter ist für die Identifikation mit einer Rolle das Outfit sehr wichtig
Wie hängen Kleidung und Persönlichkeit zusammen?
Wie wir uns anziehen, hängt sehr stark mit unserer Persönlichkeit zusammen. Kleider machen Leute. (Und Leute machen Kleider, doch dazu später mehr.)
Mit auffälligen und pompösen Kleidungsstücken lassen sich beispielsweise kreative und extrovertierte Persönlichkeitsmerkmale ausdrücken, währenddessen schlichte und minimalistische Kleidung eher die praktischen und zurückhaltenden betonen.
Das Verständnis von Mode ist sehr subjektiv und hängt stark von kulturellen, sozialen und individuellen Faktoren ab. Die Art, wie wir hier in einer Selbstverständlichkeit auf die Strasse gehen, könnte uns in anderen Kulturen schlichtweg den Kopf kosten.
Hinter unseren Kleidern können wir uns auch verstecken, entweder, indem wir uns ganz unscheinbar oder auch sehr auffallend kleiden.
Modedesign als Beruf
ModedesignerInnen sind kreative und innovative Menschen mit einem guten Sinn für Ästhetik.
Sie entwerfen und zeichnen Modelle und Muster für Kleidungsstücke und Accessoires – und nehmen somit Einfluss auf die Modetrends, die ca. 2 Jahre später «in» sein werden.
Neben ihrem gestalterischen Flair verfügen sie über Kenntnisse des Markts, von verschiedenen Zielgruppen sowie ein gewisses technisches Know-how. Ein gesundes Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zur Weitsicht dürfen dabei nicht fehlen.
ModedesignerInnen arbeiten entweder direkt für ihre Endkunden oder in einer Firma für Konfektions- oder Produktentwicklung. Sie kennen die Branche von Grund auf und können Schnittmuster nicht nur erstellen, sondern die Kleidung auch selbst nähen.
Erfahrene ModedesignerInnen sind in der Lage, Mode zu entwerfen, die dem Auge schmeichelt und gleichzeitig bequem tragbar und möglichst praktisch ist.
Modedesign als Beruf lernen – Kreativität leben
Herstellung von Mode und Modeaccessoires
Ein absolut wichtiges Thema für ModedesingerInnen ist die Frage nach der Herstellung von Kleidern.
Wie finde ich die passende Ausbildung?
Ob sie nun Modedesign studieren, eine Modeschule, einen Kurs oder eine sonstige Ausbildung in der Modebranche absolvieren möchten, lohnt es sich, sich zuerst genau über folgende Kriterien zu informieren:
Fazit
Kleidung und Mode sind für die meisten Menschen eine wichtige und beliebte Sache. Sie geben uns Schutz, Wärme und ein zusätzliches «Gesicht».
Als ModedesignerIn Mode zu kreieren, ist eine kreative, abwechslungsreiche und sehr vielschichtige Tätigkeit, die sich gut berufsbegleitend erlernen lässt – sei es von jungen Menschen oder von QuereinsteigerInnen.
ModedesignerInnen bestimmen etwa zwei Jahre im Voraus mit, welche Kleider von welcher Zielgruppe getragen werden. Dieser Beruf erfordert viel Fachwissen und Kreativität und beinhaltet auch die Verantwortung für die Herstellung unserer Kleidung.
© berufsbegleitende-Ausbildung.ch, 4.9.2025, Tabea Räber
Autorin
Tabea Räber ist Mitglied des Autorenteams auf berufsbegleitende-ausbildung.ch und anderen Online-Plattformen. Sie hat in verschiedenen Gesundheitsbetrieben sowie in der Industrie (Produktion) gearbeitet.










