Sozialpädagogik als Berufung?

Manche verspüren schon in jungen Jahren eine deutliche innere Stimme, die ihnen sagt, was ihre Aufgabe im Leben sein wird. Bei anderen dauert es etwas länger, bis sie herausfinden, was ihre Berufung ist. Dann wächst der Wunsch, die eigene Berufung zu entdecken.

Sozialpädagogik als Berufung?

Sozialpädagogik als Berufung?

Sozialpädagogik als Berufung?

Der Wunsch, die eigene Berufung zu entdecken

Berufung ist nicht automatisch dasselbe wie Beruf – und doch verbinden viele Menschen das eine mit dem anderen. Seine Berufung zu finden, bedeutet, einen klaren Weg vor sich zu sehen, wie das eigene Leben gestaltet werden soll.

Wer seine innere Berufung spürt und den dazu passenden Beruf auswählt, der setzt sich im Arbeitsleben mit Begeisterung und Leidenschaft ein.

Idealerweise bekommt er oder sie dafür auch etwas zurück: Neben der Entlöhnung auch die Anerkennung, das gute Gefühl, gebraucht zu werden und anderen Menschen eine Hilfe und Unterstützung zu sein. Diesen Aspekt, die Arbeit mit und für Menschen, macht die Sozialpädagogik am stärksten aus. Wer Sozialpädagogik studieren möchte, der arbeitet gern unter Menschen und fühlt sich im direkten Kontakt wohl.

Der Wunsch, einen wichtigen Beitrag in dieser Welt zu leisten

Über Ausbildung und Privatleben hinaus spüren die meisten an einem gewissen Punkt in ihrem Leben den Wunsch, einen eigenen Beitrag für und in dieser Welt zu leisten. Gerade in sozialen Berufen sind die pädagogische Haltung und der Wunsch nach gemeinschaftlichem Arbeiten mit und für die Mitmenschen ein Hauptgrund für die Berufswahl.

Die eigenen Träume und Wünsche im beruflichen Alltag umzusetzen, ist mehr als ein Geschenk.

Daraus ziehen wir immer wieder neue Motivation, auch dann, wenn einmal stressige Zeiten kommen. Passt die Berufswahl zur Berufung, ist dies vom Lebensgefühl her wie ein Sechser im Lotto. Gemäss der eigenen Berufung zu arbeiten, macht widerstandsfähig auch in anspruchsvollen Situationen.

Begeisterte Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen geben im Alltag nicht nur ihre Arbeitskraft. Umgekehrt ziehen sie Energie, Anerkennung und neue Kräfte aus ihrem Tun. So ergänzen sich Arbeit und Überzeugung, Berufung und Beruf zu einem erfolgreichen Team.

Sozialpädagogik als Berufung!

Die Sozialpädagogik-Ausbildung führt ihre Studenten ein in ein Arbeitsfeld, in dem Kommunikation, Austausch und das Miteinander von Menschen unterschiedlichster Schichten selbstverständliche Basis sind. Hier können Sie wirken, mit und für andere Menschen.

Wer kommunikationsfreudig ist, gerne im Team arbeitet und sich an den Fortschritten anderer von Herzen freuen kann, der findet hier seine Erfüllung.

Im Arbeitsbereich der Sozialpädagogik lernen alle voneinander und miteinander. Das Berufsfeld leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft. Die sozialpädagogischen Wissenschaftler tragen mit ihrer Forschung zum Verständnis von menschlichem Zusammenleben und seinen kulturellen Hintergründen bei. Wie wir als Menschen in unserer Gesellschaft leben, ist theoretischer Forschungsgegenstand derer, die Sozialpädagogik studieren – und im Berufsleben erfahren wir diese Zusammenhänge ganz praktisch in der alltäglichen Arbeit.

Sozialpädagogik als Berufung!

Mitarbeiter führen - motivierend oder kontrollierend

Sozialpädagogik als Berufung!

Die wichtigsten Tätigkeiten als Sozialpädagoge / Sozialpädagogin

Die Sozialpädagogik Ausbildung bereitet ihre Schüler darauf vor, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten und zu unterstützen.

Nicht alle unserer Mitmenschen schaffen es, sich alleine in der Gesellschaft und in ihrem Umfeld zurechtzufinden. So benötigen Personen mit psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen oft Unterstützung im Alltag. Andere brauchen zeitweise Hilfe, etwa nach einer schweren Erkrankung. Asylanten profitieren von der Sozialarbeit, die ihnen hilft, sich in der völlig neuen Gesellschaft um sie herum zurechtzufinden und zu integrieren. Bei all diesen Prozessen unterstützen Sozialpädagogen ihre Klienten auf vielfältigste Weise. Ihre Arbeits- und Einsatzorte sind ebenfalls sehr unterschiedlich:

  • Heime und Wohngemeinschaften
  • psychiatrische Kliniken
  • Behindertenwerkstätten
  • administrative und beratende Arbeiten in den Ämtern
  • Strassenarbeit
  • Tätigkeiten in Schulen und Kindergärten
  • Beratung im privaten Umfeld der Klienten, also etwa in ihren Wohnungen

Wer sich dafür entscheidet, Sozialpädagogik berufsbegleitend oder in Vollzeit zu studieren, dem eröffnen sich viele Bereiche, und seine Perspektiven sind entsprechend vielfältig. In der Schweiz zählt der Beruf der Sozialpädagogin / des Sozialpädagogen zu den bestbezahlten des sozialen Sektors. Die freie Wirtschaft stellt Absolventen einer Sozialpädagogik Ausbildung und eines Studiums für die Personalabteilung oder als Gleichstellungsbeauftragte ein.

In Ämtern steht studierten Sozialpädagogen eine interessante Laufbahn offen, und auch im Schulwesen gibt es zahlreiche spannende Arbeitsbereiche für die angehenden Fachpersonen der sozialen Arbeit.

Das Studium der Sozialpädagogik berufsbegleitend zu absolvieren, lohnt sich besonders für Menschen, die bereits in einem anderen Beruf tätig sind. Sie können aber auch die Gelegenheit nutzen, schon während Ausbildung und Studium praktisch im sozialen Bereich zu arbeiten und damit quasi sofort der eigenen, inneren Berufung nachgehen.

© berufsbegleitende-ausbildung.ch – 24.04.2020

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