Heimleiter Ausbildung: Umgang mit Menschen und Abgrenzung lernen.

Heimleiter in zentraler Position zwischen Gesetz, Bewohnern und Mitarbeitern

Menschen mit viel Lebenserfahrung begleiten. Soziale Berufe sind Berufe mit Perspektiven. Insbesondere in der Alterspflege wird mit einem starken Wachstum gerechnet. Gemäss dem Eidgenössischen Finanzdepartement evt.admin.ch wird «sich die Zahl der Über-80-Jährigen bis 2050 gegenüber 1991 praktisch vervierfachen und diejenige der 65- bis 80-Jährigen fast verdoppeln.» (Quelle: efv.admin.ch). Diese Entwicklung ist Chance und Herausforderung zugleich. Die Chance liegt in dem zunehmenden Potenzial an offenen Stellen im Pflegewesen, die Gefahr in den zunehmenden Kosten und dem damit verbundenen Kostendruck.

Konfrontation mit menschlichen Grenzen

Wer in der Pflege arbeitet, weiss: Menschen sind vergänglich. Kraft und Gedächtnis lassen mehr und mehr nach. Ältere Menschen, die diesen Prozess zunehmend spüren, haben es nicht einfach. Deshalb brauchen sie kompetente Begleitung, die verständnisvoll reagiert und Gelassenheit lebt. Ist das bei zunehmendem Kostendruck im Pflegewesen überhaupt möglich? Mit weniger Personal das gleiche oder sogar mehr leisten als bisher? Jemand, der mit solchen Spannungsfeldern und den damit verbundenen Fragen konfrontiert ist, ist der Heimleiter.

Mitten drin und voll gefragt

Heimleiter sind verschiedenen Herausforderungen ausgesetzt. Bewohnerinnen und Bewohner, die mit der menschlichen Endlichkeit konfrontiert werden, Personal, das unter immer schwierigeren Bedingungen arbeitet, und gesetzliche Bestimmungen, die eine aufwendige Administration erfordern. Wo Anforderungen steigen, Rahmenbedingungen jedoch nicht angepasst werden, entstehen Spannungen – und mitten drin befindet sich der Heimleiter als zentrale Anlaufstelle in vielen Fragen. Erschwerte Bedingungen erfordern motivierende Vorgesetzte. Eine Steigerung der Leistungsanforderungen sollte nicht ohne entsprechende Massnahmen für Mitarbeitermotivation erfolgen. Grundlegende Aspekte sind zum Beispiel Wertschätzung und Anerkennung durch regelmässiges Coaching. Dies ist möglich, wenn man sich selbst auch coachen kann. Entsprechendes Know-how kann an einer Coaching Heimleiter Ausbildung erlernt werden.

Mit einer Coaching Ausbildung wird nicht nur die eigene Persönlichkeit gefördert. Man lernt auch, mögliche Spannungsfelder im zwischenmenschlichen Bereich früher wahrzunehmen und auf der Sachebene auszutragen. Veränderte Denk- und Sichtweisen helfen, Konflikte als Chance zu erkennen und gezielt anzugehen. Die Tiefe des Lebens als Chance erkennen.

Weiterführende Links zum Thema Heimleiter Ausbildung, Alterspflege

(c) Berufsbegleitende-Ausbildung.ch – überarbeitet am 25.07.2016


Werbung

Coaching Ausbildung von Coachingplus.chMöchten Sie Coach werden?

Coaching kann vielseitig eingesetzt werden und zwar im beruflichen wie im privaten Umfeld. Man kann sich selbst coachen oder seine Mitmenschen. Im mittlerweile umfangreichen Coachingangebot im Internet, empfiehlt Ausbildung-Tipps.ch den «10-tägigen Studiengang für angewandtes Coaching» (PDF) von Coachingplus. Diese Ausbildung bildet eine wichtige Grundlage auf dem Weg zum Fachausweis eidg. Betrieblicher Mentor FA.

 

 

 


Möchten Sie ein Coaching?

räber coaching & persönlichkeitsentwicklung

Autor und Inhaber von Berufsbegleitende-Ausbildung.ch: Andreas Räber